Donnerstag, 5. Dezember 2013

Ausstellungsbummel in Dresden

Georgentor - Residenzschloss
Wer im Dezember in Dresden weilt, sollte auch die zahlreichen Ausstellungen in den Museen der Landeshauptstadt besuchen.

 In der Ausstellung "Paradetextilien Augusts des Starken 1697 und 1719" kann man die prunkvollen Paradetextikien im Original und ihre fadengenaue Rekonstruktion für das Residenzschloss bewundern. Eine meisterhafte Ausstellung, die das hohe Niveau der Textilkunstdokumentiert. Sie können im Neuen Grünen Gewölbe des Residenzschlosses, Goldstoffe und Seidensamte in Königsblau, Karmesinrot und „Sächsischem Grün“ sowie schwere Goldstickereien und Goldposamente bewundern. Die Ausstellungsstücke der Rüstkammer zeigen auch eine goldene Kronhaube, Römische Waffenröcke und Stiefel von Silberstoff mit Goldposamenten als Originale. Bis zum 24. Februar ist die Ausstellung zu besichtigen.


Wer sich eher der Grafik zuwenden möchte, findet im Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Residenzschloss Werke aus der Anfangsphase der Druckgraphik bis um 1530, darunter auch viele seltene oder gar einmalige Blätter. Die Ausstellung vereint etwa hundert Meisterwerke. Das Spektrum reicht von den frühesten Drucken, die als Einzelblätter oder Buchillustrationen entstanden, über Kupferstiche aus den Werkstätten der Goldschmiede bis hin zu großformatigen Kompositionen. Bis zum 19. Januar können die Grafiken bestaunt werden.

Die Kunstszene der Metropole Johannesburg präsentiert sich dem Dresdner Kunstinteressierten in der Kunsthalle im Lipsiusbau. Die Sonderausstellung "My Joburg - Kunstszene Johannesburg" präsentiert Arbeiten von rund 50 Künstlerinnen und Künstlern, darunter William Kentridge, Jane Alexander, Kendell Geers sowie Candice Breitz und Newcomern wie Kudzanai Chiurai, Zanele Muholi, Mary Sibande oder Jodi Bieber. Es werden Fotografien, Installationen, Skulpturen, Zeichnungen und Videos gezeigt.  Die Ausstellung lief zuvor mit großem Erfolg in La Maison Rouge – Fondation Antoine de Galbert in Paris und ist noch bis zum 5. Januar 2014 zu besichtigen.

Noch bis zum 2. März 2014 ist die Ausstellung "Tecumseh, Keokuk, Black Hawk - Indianerbildnisse in Zeiten von Verträgen und Vertreibung" im Albertinum zu besichtigen.
Einer der ersten, der sich im Medium der Skulptur mit Tecumseh und anderen Native Americans wie Black Hawk und Keokuk beschäftigte, war Ferdinand Pettrich (1798 – 1872). Der Dresdner Bildhauer schuf eine einzigartige Fülle an ‚Indianerskulpturen‘. Diese außergewöhnliche Sammlung zeigt  Flachreliefs, Statuen, Büsten und Bozzetti aus terrakottafarben bemaltem Gips.
 >> Informationen zu Ausstellungen in Dresden 



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