Dienstag, 25. März 2014

Erkundungen in der ersten Gartenstadt Deutschlands - Dresden Hellerau

Vor 100 Jahren galt die Gartenstadt Hellerau als Vorbild für moderne Lebensführung. Der Möbelfabrikant Karl Schmidt waqr der Initiator der Anlage. Er siedelte seine Fabrik damals außerhalb der Stadt an. Unter der Planung des Architekten Richard Riemerschmid wurde die Gartenstadt zwischen dem Markt und dem "Grünen Zipfel" geplant. Die typische Hellerauer Architektur ist hier gut erhalten.
Die wunderschöne Frühlingszeit bietet eine gute Gelegenheit für einen Spaziergang durch die verschlungenen Pfade der idyllisch angelegten Gartenstadt. Besuchen Sie auch das Europäische Zentrum der Künste oder die Deutschen Werkstätten Hellerau auf ihrem Bummel.


Ein Bummel durch die Gartenstadt kann an der Straßenbahnhaltestelle "Am Hellerrand" beginnen. Über den kurzen Weg kommt man zum Markt. An der Westseite des Marktes befindet sich die leicht geschwungene Ladenzeile, die 1909 von Riemerschmid geplant wurde. Die weitere Bebauung des Marktes mit Mietwohnungen und dem Kaffee Hellerau erfolgte erst um 1927 von Kolbe und Wrende.  
Auf dem Weg entlang des grünen Zipfels kommt man am ehemaligen Wohnhaus von Karl Schmidt vorbei, zu dem Werkskomplex der Deutschen Werkstätten. Das Haus von Heinrich Tessenow am Heideweg zeigt eine Ähnlichkeit mit Goethes Gartenhaus.
Am Sonnenhang befinden sich noch 15 Holzhäuser, die von den Hellerauer Werkstätten gefertigt wurden.
Am Pfarrlehn findet man Häuser der Gründungsarchitekten Rimmerschmid, Tessenow und Muthesius. Am Schenkenberg wurden einfache und kostengünstige Wohnungen für Kriegsrückkehrer gebaut.

Das Ensemble des Festspielhauses befindet sich nördlich des Gebietes. Hier trafen sich zu jährlichen Festspielen die Größen der europäischen  Avantgarde. Seit 2002 befindet sich hier das Europäische Zentrum der Künste.



Hinkommen: Straßenbahn 8  bis Haltestelle "Am Hellerrand"

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