Donnerstag, 24. April 2014

Flanieren auf der Brühlschen Terrasse

Hoch über der Elbe in Zentrum der Altstadt läßt es sich herrlich über die Brühlsche Terrasse flanieren. Hier kann man den Dampfern beim Ankommen und Ablegen zusehen, einen Blick auf das lebendige Treiben am Königsufer werfern, den Sonnenuntergang abwarten oder einfach nur das Bummeln entlang der historischen Gebäude genießen.

Graf von Brühl, der Premierminister von Kurfürst Friedrich II.,  ein vermögender Schöngeist ließ hier im 18. Jahrhundert sein Palais mit dem Lustgarten errichten. Die Brühlsche Terrasse wird auch "Balkon Europas" genannt. Entlang der Terrasse reihen sich historische Gebäude, die die Fassade der Stadt wesentlich mitbestimmen.


Den Spaziergang kann man am Brühlschen Garten beginnen, wo sich früher das Brühlsche Palais  befand. Am Albertinum vorbei kommt man zur Kunsthalle im Lipsiusbau und der Kunstakademie, einem Neorenaissance-Bau des Baumeisters Constatin Lipsius. Der Bau hat eine Kuppel in Form einer Zitronenpresse, die von der goldenen Göttin des Ruhmes geziert wird.

















Entlang der Terrasse trifft man weiter auf die Sekundogenitur, ein Rokokobau des Hofbaumeister Fröhlich, der heute ein Restaurant beherbergt. Hier lässt es sich gemütlich einkehren. Dem schließt sich Sachsens historisches Parlamentsgebäude, das Ständehaus von Paul Wallot an. Es beherberht heute das Oberlandesgericht.

Über eine breite Freitreppe gelangt man zum Schloßplatz mit Georgentor und Hofkirche. Vier Figurengruppen "Jahreszeiten" des Bildhauers Johannes Schilling zieren die Treppe.

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