Donnerstag, 15. Mai 2014

Auf den Spuren von Gottfried Silbermann in der Dresdner Hofkirche

Dresden als eine der  bekanntesten Barockstädte in Deutschland ist auch eng mit dem Namen Gottfried Silbermann verbunden. Er gilt als der bedeutendste Orgelbauer der Barockzeit und war schon zu seinen Lebzeiten ein berühmter Mann. Einige seiner Orgeln sind heute noch erhalten. Darunter auch die Silbermannorgel in der Kathedrale St. Trinitatis, der Dresdner Hofkirche am Schloßplatz, die sein letztes und beeindruckendstes Orgelwerk darstellt. Sie wurde nach seinem Tod von seinem Schüler Zacharias Hildebrandt vollendet. Der Meister wurde 1749 auf dem Johannisfriedhof in Dresden beigesetzt.


Kurfürst August der Starke trat 1697 zum Katholizismus über, um König von Polen zu werden. Im Gebiet der Reformation musste ein entsprechendes Gotteshaus gebaut werden. Der Baumeister Geatano Chiaveri aus Rom erhielt den Auftrag, an der exponierten Stelle eine Kirche zu errichten. Er brachte mit der Hofkirche den Einfluß italienischer Künstler nach Dresden. Nicht umsonst trägt die Stadt auch den Beinamen "Elbflorenz". Die Dresdner Hofkirche ist ein  Meisterwerk des Spätbarock mit dem grazilen Turm über der geschwungenen Portalfassade und  ausgestaltet mit 78 Skulpturen, die der Bildhauer Lorenzo Mattielli fertigte.

Figuren an der Hofkirche


Die Kanzel der Kirche wurde von Balthasar Permoser gefertigt, der auch die plastische Gestaltung des Dresdner Zwingers übernommen hatte.






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