Samstag, 17. Mai 2014

Ein Wunder aus Stahl - Blaues Wunder in Loschwitz


Die Zeit um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert war reich an technischen Errungenschaften und bahnbrechenden Entwicklungen. In Dresden ist diese Zeit heute noch lebendig. Folgen Sie uns in das wunderschöne Loschwitz zum Schillerplatz. Zwischen dem Schiller- und dem Körnerplatz spannt sich die erste Stählerne Brücke ohne Pfeiler über die Elbe. Sie wurde von den Ingenieuren Claus Köpcke und Hans Manfred Krüger konstruiert. Sie besteht aus 3200 Tonnen Stahl und hat eine Gesamtlänge von 260 Metern. Die Brücke wurde 1893 eingeweiht und trägt den Namen "Blaues Wunder". Die Ästhetik der stählernen Konstruktion machen die Brücke zu einem beliebten Fotomotiv. Es ist auch etwas Besonderes, zu Fuß darüber zu schlendern und dabei den Schaufelraddampfern beim Anlegen zuzusehen.


Der Marsch zum Körnerplatz hat sich gelohnt, denn hier finden wir zwei weitere technische Besonderheiten, die man in Dresden kennen sollte. Auf einer Strecke von 547 Metern überwindet die Standseilbahn, die seit 1895 in Betrieb ist,  96  Höhenmeter und durchquert dabei zwei Tunnel. Vom Körnerplatz fährt sie den Elbhang hinauf zum "Balkon von Dresden".  Genießen Sie von hier oben, im Restaurant Luisenhof, die herrliche Aussicht über das Elbtal bei einem leckeren Kaffe und sächsischer Eierschecke.

Unweit davon schwebt die erste Bergschwebebahn der Welt von der Pillnitzer Straße ins Villenviertel Oberloschwitz. Seit 1901 ist sie in Betrieb. Die Fahrschienen führen die Waggons über 274 Meter in die Höhe. Dabei werden 84 Höhenmeter zurückgelegt. Für Technikliebhaber ist die Fahrt ein tolles Erlebnis. Auch Kinder lieben die gemütliche Fahrt nach oben.

Oben angekommen können Sie durch das Villenviertel spazieren oder auf dem Weinwanderweg weiter bis nach Pillnitz wandern.

Standseilbahn Dresden


Hinkommen:
Zum Schillerplatz kommen Sie mit folgenden öffentlichen Verkehrsmitteln:
Straßenbahnlinie: 6, 12
Buslinie: 61, 63, 65,

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