Sonntag, 11. Mai 2014

Kurländer Palais - Das schönste Palais der Stadt

Unweit der Frauenkirche, am Tschirner Platz, wurde 1729 vom Architekten Johann Christoph Knöffel das Kurländer Palais errichtet. Man läuft direkt auf das Gebäude am Ende der Rampischen Straße zu. Die feine Fassade ist ein Ausdruck des Dresdner Rokokos. Das Gebäude wirkt eher bescheiden als protzig und gilt seit dem als eines der schönsten Gebäude der Stadt.
Seinen Namen hat das Palais von Prinz Karl von Sachsen, Herzog von Kurland. Später praktizierten hier Ärzte, darunter auch der königliche Leibarzt Carl Gustav Carus,  die erste Chirurgisch-Medizinische Akademie wurde 1815 hier gegründet.


Im Krieg zerstört, existierte Jahrzehnte lang nur die Ruine des Gebäudes. Der Keller blieb intakt, wurde ausgebaut und beherbergte Dresdens bekanntesten Jazzclub "Die Tonne" viele Jahre lang.

Nach 2008 wurde das Gebäude wieder aufgebaut. Das heute hier befindliche Restaurant Kastenmeier gehört zu den ersten kulinarischen Adresssen der Stadt. Es wird vom „Feinschmecker“ als „Restaurant für jeden Tag“ empfohlen. Man speist im italienischen Arkadenhof oder im barocken Gemäuer.

Die Galerie im Kastenmeier bietet in seinen Räumen den charmanten Rahmen für wechselnde Ausstellungen.
Galerie im Kastenmeier: Sabine Wild - Fotografie

















Spazieren Sie weiter auf der Brühlschen Terrasse.

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